Diashowtest Belecke
Tuesday, October 05, 2010
Monday, September 06, 2010
Tuesday, August 31, 2010
Friday, August 20, 2010
Friday, November 13, 2009
Florida-Tripp 2009
Monday, May 11, 2009
Countdown zur Hessischen 2009 !!
Trainingsevent in Bassano, Trofeo Montegrappa um die Osterfeiertage
Christoph Bayer schleppt
Flug über´s Sauerland mit Frank Hillwig (zum Zoomen anklicken)
Start von der Remmeswiese in Winterberg mit unserem Schleppiloten Christoph BayerNur noch diese klitzekleine Arbeitswoche, dann geht es auch schon los in den Süden ... die Hessische ruft!! ... Endlich mal wieder für mich in voller Länge. Kein notwendiger Qualy-Comp, der sich diesem schönen spaßigen Wettbewerb in irgendeiner Form entgegenstellen könnte :o)
Back to the roots! Mit Camping, Fliegen mit netten Fliegerkollegen und allem Zipp und Zapp. Sehe Olli, den ollen Aussi und Heiko mit Family endlich mal wieder...
Als Trainingseinheit diente bereits die letzte Woche hier im feinen Sauerland, wo wir es am Wochenende im UL-Schleppzentrum Winterberg mal so richtig krachen ließen (siehe Bildchen).
E-Alm, ... ich freu mich drauf!
Friday, August 29, 2008
German Open 2008: ENDLICH !!!
Luki vor dem Start (zum Zoomen Bilder anklicken)
Letzter Task: 85km-Ziel-Rück, Anflug auf Airfield Altes Lager
Olli, Rolando und Hansi... klasse gemacht Jungs!! Kaum zu glauben aber wahr, ich konnte endlich meine jahrelange Negativ-Serie mit einem 4. (einstelligen!) Platz beenden.
Deutscher Meister wird erstmalig Roland Wöhrle, vor Olli Barthelmes und Hans Kiefinger, allesamt meine Kader-Teamkollegen.
Zukünftig kann man diesem Titelkampf sicherlich optimistischer entgegentreten. Vielleicht ist dann mal mehr als nur der Vize-Meister drin und ich werde noch zum GermanOpen-Fan.
Wednesday, August 27, 2008
German Open Task 2, Polenflug
Hansi über der Werfthalle des Cargolifters(zum zoomen bitte anklicken)
fröhliche Stimmung an der polnischen GrenzeEin Flugtag !! Recht hektisch verliefen die Startvorbereitungen einiger anderer Piloten. Sie wurden unmittelbar nach dem Briefing zur Pitchmessung beordert. Also wieder zurück in den windgeschützten Hangar und Winkeleinstellungen messen. Diese Piloten können durch Korrektureinstellungen und Nachmessungen erst verspätet ans Seil, während sich am 10 km entfernten Startgate bereits das erste Gaggle formiert und die Sekunden zum perfekten Start heruntergezählt werden. Elio Cataldi erwischt es am besten und wir sehen zunächst einmal nur seine Rücklichter. Nach 20 km formiert sich ein „Deutscher D-Zug“, bestehend aus Olli, Roland, Hans und mir. Aufgefächert geht es sehr gut voran. Die pulsierende Wolkenstraße zieht jedoch zu schnell Richtung Norden in den kontrollierten Luftraum Berlins. So muss unser Quartett wiederholt auf die südlich gelegenen Wolkestraßen vorhalten, bis der Kontrollierte Luftraum endlich nach Norden abwandert. Der Blick auf unser Ziel von Task 1, der 340 m langen und 110 m hohen Werfthalle von Tropical Island alias Cargolifter wird noch fix fotografisch festgehalten. Eine grandiose Wolkenstraße vor uns und noch 45 km easy going, so scheint es. Wir erreichen den Groß Leuthener See und sehr tief unter uns, mitten über dem See entdecken wir Elio, der sich – wie es scheint – zurück ans Westufer retten muss, um dort zu landen? Unser D-Zug fliegt immer tieferkommend auf die nächste Wolke zu. Und hier frisst es mich. Vielleicht 20 m höher steigen meine drei Weggefährten in die Thermikblase ein und an meinem Trapez ertönt der ekelige Sinkalarm. Jetzt hilft nur noch der Griff in die Trickkiste, will ich die Jungs noch erwischen. Fehlanzeige :o( Beim Blick zurück auf die Kurslinie sehe ich über dem See Elio mit mind. 4m Steigen in die Höhe katapultieren. Klasse gemacht! Und er kann so spielend auf die 3 Teamkollegen aufschließen, während ich zurückgelassen werde. Also, Handbremse rein und die Schatten vor den Waldkanten beobachten. Ein möglicher Landeplatz ist schon geortet. Viel viel Wald liegt noch vor mir und ich sehe niemanden der Jungs mehr kreisen.Zäh, sehr zäh kann ich irgendein Steigen ausmachen. Viel zu langsam, um noch was zu reißen. Eine Riesenorchidee, ein Duo-Diskus gesellt sich zu mir und ich werde brav begrüßt und vom Passagier fürs Familienalbum fotografiert. 1550m …die Höhe muss reichen, setzte aus 25km meinen Endanflug Richtung Polnische Grenze an. Kann den Grenzfluss Oder ausmachen und das Zieldörfchen Wellnitz, wo kurz vor mir ein weiterer Drachen mit einem runden Emblem einladet. Es ist Konrad Lüders, der die Startzeit vor uns genommen hatte und mutterseelenalleine vorweggeflogen war. Klasse Leistung!Noch einen extra Kilometer für den OLC und zurück zum Landeacker, wo ich mit einer Bauchlandung meinen Flugtag kröne. Ich blicke nur in fröhliche Gesichter. Die vier Jungs haben sich ein Sekunden-Rennen geliefert, was Hans für sich entschieden hatte, gefolgt von Elio, Olli und dann Rolando.Nach und nach pfiffen die Vögel im Minutentakt hinein. Und wir erhielten noch unerwarteten Besuch von Dieter und seinen Pitch-Messjungs… und einem Schächtelchen feinsten Landebieres … Die 160 km Heimreise lag leider noch vor uns. So macht Flachlandfliegen Laune …!
Wednesday, August 20, 2008
Rinn in´ne Kartoffeln... raus aus´se Kartoffeln
German Open Tag 3 - der Tag für die Flexis wurde gleich zu Beginn wegen starkem Wind gecancelt. Die Starren haben noch ein Hoffnungsbriefing um 13:30Uhr, wir werden sehen.
Also planen Börni, Peer, Jonas, Stefan und ich eine Berlin-Sightseeing-Tour. Mit dem Bahn-Gruppenticket geht es mitten in die Haupstadt hinein. Für einige das erste Mal.
Unsere Stationen: das WM-Gelände der Sandburgenbauer, der typische Gang durch´s Regierungsviertel mit anschließendem Besuch des Holocaust-Museums unter dem Mahnmal (sehr zu empfehlen!!), das Sony-Center am Potsdamer Platz, eine U-Bahn-Fahrt zum KaDeWe mit garantierter Reizüberflutung und ein Walk über den Ku´damm, bevor unser Weg dann wieder zurück zum riesigen neuen Hauptbahnhof führte.
Peer entdeckte zudem mal eben Herrn Westerwelle, der mit einer Dame (???) eine Kneipe am Saviney-Platz aufsuchte.
Leider verpassten wir um ein paar Minuten unseren Zug nach Jöterbog und vertrieben uns die Zeit mit Extremtestings der Expresso-Kofferwagen unter Anleitung des "Chefdesigners" Herrn Stefan Boller. Seine "Bollerwagen" wurden gar nicht zimperlich über die elendslangen Rolltreppen gepoltert :o)
Auf der dann endlich angetretenen Rückreise - nach einer Stärkung bei Burger King - gab Börni noch seine "Bahnfahrt-Geschichten" mit seinem Drachen zum Besten und unterhielt gleich den gesamten Eisenbahnwagon. Ein Lachkrampf jagte den nächsten.
Endlich am Airport Altes Lager angekommen, stolperten wir gleich noch mitten ins Bergsfest des heimischen Fliegerclubs. Was für ein Tag ... :o)
Tuesday, August 19, 2008
Friday, August 15, 2008
Slowenian Open Tag 2
Monday, August 04, 2008
Auf nach Slowenien
(zum zoomen Bild anklicken)Nach einigen Startschwierigkeiten am Sonntag geht es heute am Dienstag endlich auf Reise. Die Slowenian Open in Tolmin locken. Eigentlich hätten sie schon am Montag beginnen sollen, doch Gewitter und eine herannahende Kaltfront grounden die bereits angereisten Piloten voraussichtlich bis Dienstag. So auch meinen Uraltfliegerkumpel Bolli, der mich seit Sonntag brav mit den neuesten Ereignissen aus dem fernen Süden per SMS unterrichtet :o) Morgen früh geht es los... 1.000km to go! Gegen Mittag gabel ich dann noch Olli und Jonas in Übersee auf. Endlich wieder schönes gemütliches Wettkampffliegen *ggg*
Thursday, July 31, 2008
Team TIMEZONE everywhere ...
Primoz und Jörg bei der EM´08 in GreifenburgFoto: Olli
Landung beim Bogong-Cup´08, AustralienFoto: Jörgi
Es ist schon irgendwie eine besondere Ehre, das DHV-Info-Cover bereits zum zweiten Mal mit dem Team TIMEZONE zu zieren :o)
Olli Barthelmes, Alex Ploner und ich planen auch schon die nächste Fotosession mit "Team T"! Bin selber gespannt wie´n Flitzebogen ...
Wednesday, July 30, 2008
Nach Regen folgt Sonnenschein
(zum zoomen kurz anklicken)
Nachdem ich in den letzten Tagen wieder einmal mehr nur im Sauerland meinen Spritt verballert habe, weil der Wind zu stark oder von der Seite kam, könnte es heute ein Schlepptag in Winterberg geben. Feinster lauer Nordost-Wind, Basis ganz passabel und Gewitterneigung erst zum späten Nachmittag. Christoph kann seinen Motor schon einmal anschmeißen ...
Mit von der Partie ist höchstwahrscheinlich mein langjähriger Fliegerfreund Heiko Tandeter aus Bochum. Habe ihn zuletzt vor 1 1/2 Jahren bei meiner Schulterverletzung in Quest/ Florida gesehen. Er wohnte damals noch in den USA.
Lang lang ist´s her ...
Tuesday, July 29, 2008
Mein Blogger-Passwort wiedergefunden !!
Wednesday, August 02, 2006
Countdown läuft: PRE-WORLDS Texas

Die Stunden ticken so dahin... es geht zum Glück bald los ... mein Highlight des Jahres 2006! Pre-World, Big Spring/ Texas! (Na die "Disaster-EM" in Kroatien kann ich nicht grad dazu zählen...) Es ist das letzte von fünf "Grand Slam"-Comps in diesem Jahr (als da waren noch Bogong, Tocumwal, Quest und die EM). Ich hatte es mir so gewünscht, einmal in meiner Fliegerkarriere alle "Big Comps" eines Jahres zu fliegen, et voila!
Bin sehr gespannt, ob Big Spring hält, was dieses Fluggebiet mit seiner ach so gehuldigten monstermäßigen Thermik verspricht. Naja, es waren Kommetierungen der Amis, denen man ja sonst auch immer alles glauben kann ;o)
Also ... noch 2 Tage, dann hebt der Flieger ab gen Dallas! Meine Schwalbe hat Lufthansa Cargo schon vor 4 Tagen sanft in Dallas abgesetzt. Jetzt muss die Ratte noch hinterher ...
Thursday, May 18, 2006
EM-Countdown Training
11.05.2006Winterberg/ Sauerland
EM- und WM-Flugtraining vom Feinsten – 2600m über dem Sauerland
Die Segelflugwetterfrösche sagen einen sog. „Hammertag“ mit sehr guten Thermikwerten im Sauerland voraus. Der starke Ostwind der vergangenen Tage soll sich deutlich abschwächen, so dass sichere Schleppstarts aus der Winterberger Hochebene mit dem Trike von Christoph Bayer
endlich wieder möglich werden. Der Sunderner Ralf Miederhoff, Mitglied der Deutschen Starrflügel-Nationalmannschaft und ich planen bei dieser Wettervorhersage an diesem Tag mögliche große Dreiecksflüge, die Edelkategorie aller Flugaufgaben. Ralf trainiert aktuell für die in einer Woche in Florida Quest-Air stattfindende Starrflügel-WM, in einer noch jungen Sonderklasse des Drachensportes. Mein Trainingsplan hingegen umfasst noch nach Möglichkeit zwei kleine international besetzte Wettkämpfe in Österreich, bevor ich ab Mitte Juni mit der Deutschen Drachennationalmannschaft in Kroatien den EM-Titel in der „Königsklasse“ des Drachenfluges ausfliegen darf.
Dem Sauerland mit seinen allzu ruppigen und anspruchsvollen Thermikbedingungen haben Ralf und ich es ganz sicher zu verdanken, für das jeweilige Nationalteam (bestehend aus je 6 Piloten) der getrennten Klassen nominiert worden zu sein. So mussten wir auch an diesem Flugtag tief in die Flug-Trickkiste greifen, um das geplante Dreieck in Winterberg auf der Remmeswiese (Startpunkt) überhaupt „zumachen“ zu können.
Zu unser beider Verwunderung waren die Bedingungen nämlich alles andere als gut – kaum Wolkenbildung, die uns die Thermiksuche erleichtern könnte (sog. Blauthermik) und in der Höhe immer noch stark vorherrschender östlicher Wind. Doch wenn die Thermik dann mal anbiss, dann richtig - 2600m hoch über´m Sauerland und eine Fernsicht bis an den Rand des Sauerlandes – atemberaubend schön!
Nach 4 ½ h Flugzeit hatte ich ein sog. „flaches Dreieck“ von 70km im Kasten (GPS-Aufzeichnung) : Winterberg – Warstein – Brilon – Winterberg. Glücklich landete ich mit meinem neuen MOYES Litespeed S 5 erstmalig auch auf deutschem Terrain. Mein Drachen hat ja seit Januar schon eine halbe Weltreise hinter sich gebracht.
Ralf bevorzugt mit seinem Starrflügel stets den Rothaarstieg und das südliche Sauerland. Deshalb sind wir uns auch den ganzen Tag nirgends begegnet. Er landete an diesem Tag nach einem 5h-Flug etwas erschöpft mit einem 90km-Dreieck in der Auswertung.
Das Resümee: eine 1A Trainingseinheit für die Großereignisse WM und EM und eine Unmenge an wunderschönen Sauerland-Eindrücken im Gepäck, dort, wo wir das Fliegen vor 20 Jahren in Elpe erlernt haben.
Monday, April 24, 2006
FLYTEC Ende
Der letzte Tag wurde wegen der zu erwartenden schlechten Windverhaeltnisse
vom Task-Commitee gleich am Boden gecanceled.
Man hatte nach den gestrigen langen Diskussionen ueber die Einschaetzung des Wetters doch arge Bedenken und wollte diesen Fehler kein 2. mal begehen.
Das waren sie also, die FLYTEC-Championships 2006. Im Resumee nur 3 wunderbare Thermiktage und zwei nicht grad aussagekräftige Durchgänge.
Bin wohl in den letzten 4 Jahren meiner Teilnahme zu sehr verwöhnt worden (2 x 7 Tasks/Durchgänge, 2 x 9 Tasks/ Durchgänge).
Trotzdem bin ich in mehrerer Hinsicht zufrieden:
- mit Platz 19 mein bestes Ergebnis bei den FLYTECs
- 1A Trainingseffekte mit den besten Piloten der Welt
- die Erkenntnis, dass man auch mit den Top Piloten locker mithalten kann
- und dass man auch einen Flug vernunftsweise (Wettersituation) abrechen kann!
Das Gesamtambiente dieses Comps war wie immer genial, nicht zuletzt dank der Hilfe von Jamie und Tim, unseren Fahrern und dem Auswerter Tim, der selbst zur nächtlicher Stunde noch unsere Computer reparierte, damit alle Berichte und Bilder stets rechtzeitig veröffentlicht werden konnten.
Tausend gute Gründe, um nächstes Jahr wieder zu kommen :o)
Saturday, April 22, 2006
FLYTEC Task 5

Heute sind wir einen 5. Task geflogen. Beim morgendlichen Briefing verkündete Davis Straub als Wettermann, dass es möglicherweise
am Nachmittag Gewitter geben könnte. Zudem sollte die Konvergenz-Zone sich schneller gen Osten, also in unsere Route hinein bewegen. So weit so gut!
In der Startphase einige kleine Cumuli am Himmel, Wolkenbasis liegt bei 1100m - nicht gerade hoch, so herrscht bis zur 1. Startzeit wieder derbes Gedränge am Startgate unter einer dunklen Wolke. Einige Piloten können es einfach nicht lassen, sich ihre Bonus-Abflughöhe in der Wolke zu holen. Unfairer geht´s nimmer und gefährlich ist es obendrein noch!
14.15 Uhr der Startschuss und viele Piloten machen sich auf den Weg gen Nordwesten. Ich bleibe allerdings zurück, da meine Abflug-Position nicht die beste war und auch hoffte, dass einige gute Piloten auch die 2. Startzeit nehmen würden. Ergo, ich hatte 15 Minuten Zeit, über meinen ersten Fehler des Tages nachdenken zu können, ich war nämlich alleine und 69 Piloten "on their way".
Gut, so hieß es "Gas geben" und die langsamen Piloten erreichen. Das gelang erst sehr spät nach ca. 30km. Hatte sogar die wesentlich stärkere Thermik auf meiner eigens gesuchte Route zur Verfügung und konnte direkt vor der Wende "Dallas" die etwas besseren Piloten überholen. Der Führungspulk kam mir 4km vor der Wende schon sehr tief entgegen. Ein gutes Gefühl, denn ich hatte offensichtlich wirklich deutlich aufgeholt. Kurz danach auch Corinna und dann ... ja dann traute ich meinen Augen nicht. Ein Blick gen Westen ließ mir die Sprache verschlagen. Eine pechschwarze Wolkenwand näherte sich mit enormer Geschwindigkeit der Wende. Und kurz darauf zuckten schon die ersten Blitze.
Über Funk hörte ich Kevin Carter, USA Nationalpilot, dass die Geschichte zu gefährlich wird und er den Flug sofort abbrechen und landen gehen werde. Ich versuchte unterdessen meine "Funkkollegen" zu erreichen, dass ein Kontakt zum Veranstalter wegen eines sofortigen Stopps der Aufgabe hergestellt werden sollte. Immerhin bin ich ein Mitglied des Safety Commitees und sollte meine Aufgabe schon ernst nehmen. Dies war so ein Ernstfall und nichts passierte, kein Stopp der Aufgabe. Die Piloten um mich herum drehten einfach munter weiter, hoch hinauf zu den pechschwarzen Wolken. Weitere Blitze! Für 2 Franzosen und mich zuviel und wir glitten unsere Höhe in den noch sicher zu scheinenden Osten ab, um schleunigst zu landen. Kaum am Boden setzte schon die Boenwalze der Gewitterfront ein und wir hatten Mühe die Drachen am Boden zu halten.
Hoch über uns - kaum zu erkennen - noch ein Starrflügel. Ich weiß nicht, wieviel Nerven man haben muss, um das zu bringen.
Ich stehe am Boden und bin einfach nur wütend und enttäuscht über die Art und Weise des Veranstalters, wie hier mit der Sicherheit der Piloten umgegangen wurde. Es ist nichts passiert - zum Glück - und genau DAS ist es, was die Gefährlichkeit abends herunterspielt und sich der Veranstalter auf die Schulter klopft.
Ich bin ehrlich, das sind die wirklich schlechten Momente in der Wettbewerbsfliegerei, wenn Punkte und mit Ach und Krach durchgebrachte Durchgänge mehr zählen, als die Gesundheit der Piloten. Ich habe meinen Flug abgebrochen, weil ich auch in 20 Jahren noch gerne fliegen möchte.
Nun noch ein paar Fakten: Es gab einen amerikanischen, mir nicht bekannten Piloten im Ziel. Corinna fliegt heut 54 Meilen weit und verbessert sich auf Platz 15. Ich falle zurück auf 19, was mir in diesem Moment aber auch völlig egal ist.
Im Zelt spielt grad ´ne Band zünftige Rockmusik, da kommt man auf andere Gedanken :o)
One more Day, hoffentlich ein fairer Wertungstag. Die Vorhersagen sind jedoch ehr schlecht.
Bis denne
Jörg
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